Bauberichte

Bauberichte (10)

Unterkategorien

Depron

Depron (5)

Bauberichte Depron-Grundmaterial

Artikel anzeigen...
Holz

Holz (3)

Bauberichte Holz-Grundmaterial

Artikel anzeigen...

Nachdem ich über eine gemeinsame Feier einen alten Schullfreund wiedergetroffen habe und dieser über viele Jahre engagiert für den Tierschutz an vielen Fronten tätig ist, stach hier für mich vor allem eines seiner Projekt hervor, das eigentlich unser aller Hilfe und Augenmerk verdient.

Hier geht es darum, die vom Aussterben bedrohte Art der unechten Karrett-Schildkröte und deren Nistplätze auf Boa Vista gegen Wilderei und illegealen Handel zu schützen, ebenso die Denkweise mit dem Umgang der Natur-&Tierwelt vor allem im Hinblick auf die zukünfgite Entwicklung vor Ort zu verändern.

Die Organisation, die hier in den letzten Jahren schon vieles erfolgreich gemeistert hat, ist aber natürlich wie immer auf Unterstützung sowohl monitärer als auch hinsichtlich Mitarbeit angewiesen, um weiterhin diese große und schwierige Aufgaben zu meistern, zumal natürlich große Interessen seitens der Tourismus-Industrie an Niststränden, insbesonders schönen weissen Sandstränden herrscht.

Wer Lust hat, kann sich die Arbeit dieser Organisation, die ich hier tatkräftig unterstütze auf folgender Web-Seite durchlesen, toll wäre es natürlich, wenn hieraus dann noch viele weitere Unterstützer gefunden werden können, denn nur gemeinsam und vielen Personen wird sich hier etwas bewegen. (Turtle-Foundation.org)

Somit habe ich also im ersten Schritt überlegt, wie kann ich denn von hier aus irgendetwas dazu beitragen, dass im fernen Boavista (Kapverden) der Schutz dieser Meeres-Schildkröten statt deren Tötung und Vermarktung in den Köpfen der Menschen hängen bleibt, dann auch darum geht es nachhaltig für die Zukunft etwas zu verändern und einen "sanften" Tourismus, sofern noch überhaupt möglich zu begleiten. Schlussendlich will jeder beim Tauchen oder Schnorcheln auch mal Wasser-Schildkröten sehen, somit muss man auch etwas dafür tun und nicht nur zusehen.

Schwupsdi-Wups war die Idee geboren, ich probiere mal, aus dem Logo der Turtle-Foundation in irgendein Modell umzuwandeln und zu bastlen. Die Freigabe zur Benutzung des Logos habe ich natürlich auch erhalten.

Als großer Freund von Teelichtern, die in in unzähligen Varianten schon erstellt habe, entstand dann also auch kurzerhand eines in Form einer Schildkröte im Logo-Design der Turtle-Foundation.

 

So sieht es dann aus, wenn sie bei Dunkelheit mit angezündetem Tee-Licht brennt...

Und so im Dunkeln...

 

Nachdem ich das Holzmodell dann meinem Schulfreund geschickt habe, hat er sich natürlich sehr gefreut, allerdings darauf hingewiesen, dass das vor Ort vielleicht noch nicht das richtige wäre, zumal die Möglichkeiten zum Basteln eher beschränkt sind. Somit musste also noch was Einfacheres her.

Es entsand dann der pragmatische Ansatz, das Grundsätzliche aus dem Teelicht einfach herunter zu skalieren, so dass daraus dann eine einfache Form zum Anmalen und als Schlüsselanhänger vorhanden iwäre. da dieses in den Schulen vor Ort dann von den Kindern bemalt werden kann. Etwas weiter gedacht, sind dijenigen, die heute noch Kinder sind in ein paar Jahren diejenigen, die entweder die Schildkröten schützen oder auf die andere Bahn abbiegen.

Das war's also wirklich, gesagt, getan.... Größe und Fräsdesign so angepasst, dass möglichst viele Krötilies darauf Platz haben... Ab damit in die Werkstatt, Sperrholz aufgelegt und voila.....400 Kröties waren geboren und wurden gegen Mai 2016 auf den Weg zu den Kapverden gebracht.

Vor Ort sind diese Holzschnitzereinen  dann in entsprechenden Camps & Schuleinrichtungen von den Kindern bemalt worden.

Diese Kinder sind natürlich die große Hoffnung aller, denn die Kinder fungieren mit den angemaldenen Schildkrüten als positive Multiplikatoren in die Familen hinein. Auf alle Fälle hatten alle einen riesen Spass und die 400 Kröten sind schon soweit alle aufgebraucht, Nachschub ist aber kein Problem.

 

Alls absolute Kröung dieser 400 Kröties konnte ich kürzlich (April 2ß16)  selbst nach Boavista reisen und mit den Organisations-Verantwortlichen vor Ort sprechen und deren Arbeit sehen. Was soll ich sagen, das hat mich nur bestärkt, da hier noch das ein oder andere im Argen liegt und hier keineswegs von einer Entwarnung oder sonst etwas gesprchen werden kann. Hier gilt es also weiter zu machen....

So sehen die angemalenen Krötchen dann aus, hier ist alles erlaubt...

 

 

Im Folgenden sind dann noch die kleinen Kröterichs auf ihrem Weg in Meer zu sehen die folgenden Bilder wurden mir von der Turtle-Foundation freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

 on

Ich kann nur an jeden, der hier den Artikel bis hierhin gelsen hat darum bitten, sich die Seiten der Turtle-Foundation.org (s. Link oben) intensiv anzusehen und sich zu auch überlegen, ob er nciht auch ein Fördermitglied wird oder eine Schildkröten-Patenschaft übernimmt. In diesem Sinne, es gibt noch vieles zu tun, damit die Krötilies noch lange so schön im Meer schwimmen können ...

VG

Fräsident Nr.2, Christian

P.S: Jeder Einzelne kann durch den Verzicht auf Souveniers aus Schildkrötenteilen zum Versiegen der illegalen Einnahmequellen sorgen..., bitte also nichts von diesen Dingen vor Ort oder anderswo kaufen.

P.P.S: Nachdem ich in den letzten Monaten auch noch einen 3D-Drucker gebaut habe, musste ich natürlich zum Test auch eine Schildkröröte drucken, herausgekommen ist also schon jetzt eine Plätzchenform für die Wintermonate....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 16 Januar 2015 07:54

Funscale Fokker-DR1 aus Depron in 1.2m

geschrieben von

Am Anfang war das Rad...tja so hat mal wieder alles angefangen. Fritz hatte mal zwecks Ausprobieren ein Rad für eine Fokker gebastelt, allerdings wurde die Planung zur Fokker in 1-1.5m immer wieder aufgrund diverser anderer Projekte bis zum Herbst 2014 verworfen, dann gings aber mit Nachdruck an die Realisierung. Hier flossen viele viele Stunden in die 3D-Konstruktion hinein, aber irgendwann war es dann soweit, dass die Grundkonstruktion soweit fertig war. Wichtigstes Augenmerk lag auch darauf, dass das Teil möglichst einfach komplett und schnell zerlegbar sein sollte.

Geplant war, dass sich dann eine Baugruppe zusammenfindet, die hier in einem wöchentlichen Bastelabend diese Konstrukte parallel fertig stellt.

Da Fritz aber ungeduldig war, hat er schon mal angefangen, den ersten Prototypen nach seiner Konstruktion zu aufbauen, auch um für die Nachwelt festzustellen, woran es noch hakt und ob man noch irgend etwas besser machen kann....

Um es für den Baubericht einfacher zu machen, sind nur noch die Tätigkeiten in Bildern festgehalten. >>

 

Donnerstag, 06 November 2014 18:37

Ich bau mir mal ein FPV-Racing Quadrocopter

geschrieben von

Im Rahmen der diversen Copter-Projekte von Christian hat sich der Fraesidente-Nr.2 entschieden, einen kleine Quadrocopter in der Baugröße 250-450 zu erstellen. Hintergrund war eigentlich, dass die reine Quadrocopter-Fliegerei relativ langweilig im Vergleich zu Flugzeug-Modellen ist. Somit brauchte es also ein Kick-Modell, das schnell und einfach aufzubauen ist und nicht wirklich teuer zu bauen ist.

Flighcontrol sollte eine aus dem Open-Source-Projekten sein.

Seitens des Payloads sollte es neben Akku und Basis-Frame noch möglich sein, eine Action-Cam (max. GoPro Hero3) mitzuschleppen.

Als Motoren wurden 1806-.er Brushless mit 12 A Regler, als Flighcontrol wurde die CC3D aus dem Land der lachenden Menschen bestellt.

Somit kam das nach Ganze HW-Equipement nach ca. 1 Monat auch an, in der Zwischenzeit wurden schon mal die verschiedenen Pläne und die Größe  sondiert und ausgemessen. Es gab hier ja diverse Formen und Lösungen im Internet, am Besten haben hier aber die Hammerhead-H Formen von UntestedPrototype.com gefallen. An dieser Stelle eine großen Dank an Scott in Brisbane/Australien, daß er seine DXF-Dateien zum Download anbietet.

 

Dienstag, 17 Dezember 2013 08:12

F-14 aus Depron mit Schwenkflügel

geschrieben von

F14 aus Depron mit Schwenkflügel

Im Rahmen unseres zweiten Indoor-Events 2009 hatten die Fräsfreunde die Idee, einen besonderen Depron-Flieger nach Möglichkeit bis zum Event fertig zu stellen. Das hat terminlich nicht mehr so ganz geklappt, schlussendlich ist aber trotzdem kurz dannach eine F-14 aus Depron herausgekommen, Gewicht ca. 170g. Das ursprüngliche Modell basiert auf einem Bauplan von Steve Shumate, das im Masstab um ca. 30% für die Halle geschrumpft wurde. Anbei der komplette Baubericht der beiden Versionen bis heute incl. dem ersten Video vom Jungfernflug am 6.12.2009 ..... Die Impeller-Version mit 30mm Triebwerken, gibt''s hier...F14 mit EDF-Impeller (v.Christian)"> F14 mit EDF-Impeller.Das Modell war eigentlich schnell gefunden, im Internet hat Christian beim Herumsuchen nach einem besonderen Modell eine F14 mit Schwenkflügeln aufgestöbert, allerdings noch als Park-Flieger und eigentlich zu gross für die Halle. Das Witzige an diesem Modell sind also die Schwenkflügel, die auch im Flug angeklappt weden können. Aufgrund der Tatsache, dass Christian die Vielzahl an Teilen nicht mit der Hand ausschneiden wollte, ruhte das Projekt, bis Fritz sagte, dann fräsen wir das halt mit seiner Fräse...und los gings also mit der Realisierung..

Erster Bauplan-Artikel mit dem alles begann

Bei weiteren Suchen konnte aber ein noch näher am "Scale" befindlicher Bauplan von Steve Shumate gefunden werden. Auch diese F14 war allerdings noch etwas zu gross geraten, um damit in der Halle fliegen zu können. Zweiter Bauplan, F14 Parkflyer von Steve Shumate

Was also tun, als Erstes wurden von Christian die Baupläne in ein Format für Fritzes Fräse gebracht (PDF-to-DXF-Konvertierung), hierzu wurden etliche Open-Source-Tools probiert, bis das Ergebnis einigermassen passte.

Insgesamt war der Bauplan nach der Konvertierung nahezu fehlerfrei für die Positionierung der Fräse gelungen (lediglich 2 Fehler mussten per Hand nachkorrigiert werden) Danach hat Fritz in mehreren Stunden dann ausgerechnet, was wir an 6mm Depron für das Original benötigen würden, hier würden ca 2 m² pro Set verschnitten werden, das war uns deutlich zu viel. Somit fassten Fritz und Christian die Entscheidung das Ganze um ca 30% einzudampfen, damit die Grösse wieder für die Halle passt und nicht so viel Material benötigt wird. Ziel war, ein Modell mit max. 60-70cm Spannweite und 3mm Depron als Baumaterial hinzubekommen.

Fritz hat dann in weiteren Stunden die Pläne entsprechend geschrumpft und die Teile neu für die Fräse angeordnet, damit hier nur 2 Depron-Platten benötigt werden. Und voila, hier ist das Ergebnis (2.11.2009) Daraus entstanden dann 2 unterschiedliche F-14 Modelle:F14 mit Brushless-Aussenläufer-Antrieb (Fritz).

 

F-14 mit Druckpropeller (Fritzzies)

F-14 mit EDF-Impeller (Christians)

Anbei eine Sammlung von Bildern aus der Werkstatt der beiden Fraesidenten Fritzzz, Chris

Fertiges Modell inkl. Lackierung >>

Dienstag, 17 Dezember 2013 08:06

Fokker-DR1 aus Depron

geschrieben von

Fokker-DR1 aus Depron

Hallo zusammen,in den kalten Wintermonaten 2010/2011 hatten Fritz! und Christian die nächste Idee, als besonderes Modell den bekannten Dreidecker Fokker-DR1 aus Depron mit einer Spannweite von ca. 60 cm zu bauen, um damit auch in der Halle fliegen zu können.
Grundsätzlich besteht auch noch der Wunsch, den Flieger aus Depron/Selitron noch eine Spur größer zu bauen, aber zuerst sollte der "kleine" Ableger getestet werden, um damit dann etwaige Verbesserungen/Erfahrungen in eine vergrößerte Version mit übernehmen zu können.
Damit stand also das Modell fest, die Suche nach einem Bauplan begann wieder von vorne, hier wurden wir auch wieder bei Steve Shumate (siehe F-14 Baubericht) fündig, allerdings waren hier wieder andere Maße vorhanden, so daß dieser Bauplan also wieder "geschrumpft" werden musste.
Danach ging''s ans Fräsen der 2 Bausätze und schlußendlich an das Zusammenbasteln. Ebenso fanden wir viele Bilder hinsichtlich der Lackierungen, fest stand sehr schnell, es sollte auf alle Fälle nicht die bekannte "rote Baron"-Lackierung bei beiden Maschinchen angebracht werden, da diese aus unserer Sicht alle haben....
Soviel als Vorgeschichte, ein Bauvideo gibt''s dazu natürlich auch: Anbei das fertige Fokkerlein von Christian (4.2.2011):

 

Fokker DR1 Depron Frontansicht

Sonntag, 06 Oktober 2013 18:36

Pimp-my-old-Fraese (Haase Cut2000)

geschrieben von

Pimp my Fräse

 

Die eine Hälfte des FFGA Fuhrparks besteht aus einer Haase Cut2000 Fräse mit Baujahr von ca. 1998. Das gute Stück ist aus der Anfangszeit der Hobbyfräsen und wurde aus heutiger Sicht damals leider laienhaft konstruiert und zusammengebaut. Das zeigt sich im Altag und der Benutzung immer wieder. Die vielen bereits aufgetretenen Probleme mussten bisher alle im Alleingang behoben werden, da der Support der Firma Haase sich damit nicht mehr befassen wollte.

Aber immerhin hat die Fräse bis jetzt durchgehalten und es wurden schon schöne Teile gefräst, die viel Spaß gemacht haben. Da meistens Depron verarbeitet wurde war auch die Steifigkeit der Maschine ausreichend. Beim Fräsen von Sperrholz mit mehr als 2mm Dicke hat sich aber gezeigt, dass die 16er Stangen für die Führung der Y-Achse nicht steif genug sind. Das Problem tritt erst auf, wenn große Platten gefräst werden, da die Steifigkeit in der Mitte des Verfahrweges am geringsten ist. Hier kippt der Motor sichtbar beim Richtungswechsel hin und her. Das hat zur Folge das Kreise zu Eiern werden und die Genauigkeit in der Fräsenmitte schlechter ist als in den Eckbereichen.

 

Montag, 22 April 2013 10:33

Baubericht iFoxDS

geschrieben von

Baubericht iFoxDS 1,2m aus Depron

 

Da wir mit unserem Modellflugverein MSV-Inning Ende Mai 2013 ein Hangflugwochenende in Berwang wahrnehmen,
war im Vorfeld eigentlich noch klar, daß wir dorthin nicht ohne einen selbstgebauten Dynamic Soarer mit maximaler Shockflyer-Rollrate hinfahren sollten.

Was also lag näher, als auf die Schnelle einmal einen DS-Flyer aus Depron zu bauen. Gesagt, geplant, nur welches
Modell? In einer entsprechenden Sitzung der beiden Fräsidenten war klar, dass der DS-Flieger auch in der Luft etwas hermachen sollte, die geplante Spannweite sollte unter der max. Bearbeitungsgröße von 1,20m liegen. Ebenso brauchten wir noch zum Hochstarten mindestens einen Schlepphaken.

Als Modell hatte der Fräsidente-Nr. Due (Chris) einen einfachen Bauplan eines Fox-Seglers in Petto, nachdem auch der Fräsidente Nr. Uno (Fritzzz)  damit einverstanden war, lag also das Modell an diesem Abend fest. Fritzzz wollte sich aber noch mal den Bauplan ansehen.

In der Reste-Kiste wurden  noch etliche 9g Servos vom Hobbykönig Typ HXT-900 gefunden, somit waren die Rahmenbedingungen gefunden und einstimmig das Modell eines Fox aus Depron zur Umsetzung geplant.

Da der vorhandene Plan des Fox'es aus Depron aber von so schlechter Qualität war, und sich die Fräsfreunde auf die Fahne geschrieben haben, keine Teile mehr als 2D-Pläne zu erstellen, ist also in einer Nacht und Nebelaktion gleich eine neue 3D-Zeichung nach einer 3 Seitenansicht entstanden.

Montag, 22 April 2013 10:26

Bau der F.F.G.A.-Schwerpunktwaage XXXL

geschrieben von



aufgrund der Tatsache, daß bei dem Bau der CNC-Absaugung noch einiges an 6mm Birkensperrholz übrig blieb, ich noch diverse Bauprojekte offen habe musste also eine vernünftige Verwendung für das restliche Holz gefunden werden.

Da in meiner aktuellen Sammlung noch eine einfache Schwerpunktwaage fehlte, bin ich im Internet auf die Suche gegangen,ob's hier was gibt, was ich verwenden könnte. Fündig bin ich dann bei der Seite von Jens Niemeyer geworden, hier wird ein Download-Plan für eine wirklich gute Schwerpunktwaage angeboten.

An dieser Stelle ein großer Dank an JN, daß er seinen Plan zum Download angeboten hat.

 

Samstag, 13 April 2013 15:58

CNC-Absaugung - Baubericht

geschrieben von

 

 

 

Baubericht Absaugvorrichtung CNC-Fräse:

 

Nachdem ich (Christian, seineszeichens Fräsident Nummero Due) schon eine Weile mit meiner Fräse hantiert habe, fehlte immer noch eine vernünftige Absaugeinrichtung, die an die bestehende Fräse (eine von BZT PF-1410 P) mit einer Kress-Spindel angeflanscht werden sollte. Ich habe das beim Kauf nicht mitbestellt, da es mir zu teuer erschien und ich noch nicht wusste, womit und wo ich meine Absaugung machen werde, das hat sich jetzt so im Laufe der ersten Fräsezeiten alles so ergeben.

Hauptkriterium für die Absaugvorrichtung war also eigentlich, daß sie einfach zu bauen und billig sein sollte. Der Absaugschlauch sollte auch nur eingeklemmt werden, um ihn im Bedarfsfall einfach herausziehen zu können.

Samstag, 02 März 2013 19:59

Grunau-Baby IIb -- Depron M1:10

geschrieben von

Grunau Baby 1:10 aus Depron

 

 

Technische Daten:

 

Spannweite:1350 mm

Länge:630 mm

Flügelfläche:14,9 dm2

Gewicht:68 g

Flächenbelastung:4,56 g/dm2

Material:Depron + Carbonprofile von R&G

 

 

Wie es dazu kam:

 

Durch Raouls Carbon Cub von Horizon wurde das Thema Schleppen in der Halle bei uns in Inning (http://www.msv-inning.de) akut. Von Horizon gibt es passend zur Cub eine ASK21. Da ich aber keine Lust hatte, etwas Fertiges zu kaufen, sondern was Neues zu erschaffen, ging ich auf die Suche nach einem Segler, den man aus Depron bauen kann. In Erinnerung an alte Zeiten, als ich ein Krick Grunau Baby hatte, machte ich mich auf die Suche nach Bildern, Plänen und 3-Seiten Ansichten. Am Schluss fand ich ein PDF von einem alten Plan von Karl Heinz Denzin. Nach einigen Überlegungen wurde als Maßstab 1:10 festgelegt. Also Spannweite 1,35m und 63cm Länge. Nach einem Wochenende CAD Arbeit und anschließendem Fräsen ging es los mit dem Bau. Der Rumpf wird als Spantengerüst aufgebaut, als Helling dient ein Brett mit einer 3mm Nut. Der untere Rumpfsteg ist so gestaltet, dass er gleich als Helling verwendet wird und in die Nut im Baubrett gesteckt werden kann. Alle Spanten und Rumpfgurte wurden aus 3mm Depron gefräst.